Vorname Beringer

Berengar war im Mittelalter ein gebräuchlicher Vorname. Zunächst überwiegt die Schreibweise Berengar, ab und an findet man auch Bernger, ab dem 12. Jh. dann häufig Beringer. Ebenso gibt es latinisierte Formen wie Berengarius, Beringerius, Berengerus oder Berengerius.

Hier findet man eine Liste mit einigen historischen Namensträgern:

Berengar I. von Friaul (um 840 - 924)

Kaiser von Italien von 916 bis 924 und König von Italien 888-889, 896-901 und 905-924.

Sohn des Unruochingers Eberhard (bis 866), Markgraf von Friaul,
und dessen Gemahlin Gisela (bis 874), Tochter von Kaiser Ludwig dem Frommen.

Die Unruochinger sind ein fränkisches Adelsgeschlecht, welches seinen Ursprung in Nord-Frankreich und Belgien hatte. Die Unruochinger waren verwandt mit den Karolingern und herrschten vom 8. bis 10. Jahrhundert, vor allem im italienischen Raum. Quelle: Wikipedia



Berengar II. (bis 966)

Markgraf von Ivrea 925-964, König von Italien 950-961

Berengar war der Sohn des Markgrafen Adelbert von Ivrea und Gisela, der Tochter des Unruochingers Berengar I., und damit ein Nachkomme Karls des Großen. Quelle: Wikipedia



Berengar von Tours (um 1000 bis 1088)

Berengar von Tours war ein Dialektiker der Vorscholastik. Er war ein Schüler des Bischofs Fulbert in Chartres, wurde um 1030 Kanonikus von Saint-Martin de Tours, später Leiter der Domschule. Seit 1040 war er zugleich Archidiakonus am Dom zu Angers. Quelle: Wikipedia



Berengar, Grafen von Sulzbach (um 1100)

Es gab mehrere Grafen von Sulzbach mit dem Vornamen Berengar, am bekanntesten ist der Gründer von Kloster Kastl und Kloster Baumburg.



Beringer von Gamburg (um 1139)

Werbach-Gamburg
"Die Burg über dem gleichnamigen Ort im Taubertal ist für ihren Besitzer, Baron Hans-Georg von Mallinckrodt eine Lebensaufgabe. Errichtet wurde sie in der Mitte des 12. Jahrhunderts vom Geschlecht der Beringer von Gamburg. Lehensherr war der Mainzer Erzbischof bis 1722. Beringer war auch Mitstifter des Klosters Bronnbach. Bergfried und Palas zählen zu den ältesten Gebäuden..."

Quelle: www.spessart-online.de

"Beringer von Gamburg - 1139 erstmals genannt - ließ jedenfalls ein prächtiges Eigenheim auf seiner Burg erstellen." Quelle



Beringer von Mellingen (bis 1184)

Erfurter Latrinensturz:
26. Juli 1184, bei einer Konferenz von Fürsten in der erzbischöflichen Burg in Erfurt:

"Ums Leben kamen die Edlen Heinrich von Schwarzburg, wegen dem der erzbischöfliche Zwist seinen Anfang genommen hatte, des weiteren Friedrich von Abenberg, der Burggraf Friedrich von Kirchberg bei Sondershausen, der Hesse Gozmar von Ziegenhayn, Burkard von Wartberg, Beringer von Mellingen, sie alle erstickten jämmerlich im Inhalt einer seit Jahren ungeräumten Abtrittgrube."

Die ganze Geschichte findet man bei br-online.



Beringer von Entringen (um 1224)

Beringer von Entringen war von 1224 bis zum 29.11.1232 Bischof in Speyer.

Quelle: www.mittelalter-genealogie.de



Beringer von Agilesternhusen (Aglasterhausen) - nach 1224

"Aglasterhausen hatte schon seit Mitte des 12. Jahrhunderts nachweisbar eigenen Adel. In den Urkunden des Klosters Schönau erschienen 1224 Markolf von Agileisternwilre und Arnold von Agileisternhusen. Die Mutter Arnolds war die Witwe Markolfs von Kirchheim, so dass angenommen werden kann, dass das alte Geschlecht von Kirchheim den Ort zu Lehen trug oder als eigenen Besitz hatte. Später werden auch Schwigger, Arnold und Beringer Edle von Agilesternhusen genannt."

Quelle: www.aglasterhausen.de



Beringer von Nantishusen (1292)

Die Website der Stadt Kraichtal im Kraichgau, zwischen Heilbronn und Karlsruhe gelegen, schreibt zu ihrem Ortsteil Landshausen folgendes:

"Im Jahr 872 erste urkundliche Erwähnung im Lorscher Codex ("huserard marca"). Erwähung eines Beringer von Nantishusen, (so die damalige Schreibweise von Landshausen) im Jahre 1292. Da sich auch der Gewannname "Beim Schlossbrunnen" erhalten hat, liegt es nahe, alten Ortsadel anzunehmen..."



Beringer von Berlichingen (um 1350)

Burgstall Flinsbach, Ortsteil von Helmstadt
"Im Jahre 1350 gab Albrecht von Hohenberg den Brüdern Beringer und Hansen von Berlichingen das Dorf zu Lehen."

Quelle: www.burgen-web.de



Beringer von Adelsheim (bis 1357)

In der Jakobskirche von Adelsheim befindet sich der Grabstein eines Beringer.
Auf der offiziellen Seite von Adelsheim fand man vor einiger Zeit Details über die Jakobskirche (leider ist die Seite nicht mehr online verfügbar).

"Die ältesten Grabsteine sind die der Gründer der beiden Hauptlinien, des Poppo von Adelsheim, der 1369, und des Beringer, der 1357 gestorben ist."

"....der Barbara von Vellberg darstellt, die Ehefrau des Stephan von Adelsheim aus der Beringerschen Linie, die 1445 (nicht 1414 !) gestorben ist."

"Ebenfalls zum Stamme des Beringer, und zwar zu den Nachkommen jener Katharina von Zimmern und des Götz von Adelsheim, gehört der Stifter...."

"Von den Söhnen des Hans Gottfried erhielten Hector (bis 1580) und Hans Beringer (bis 1559) Grabplatten, die an der Westseite der Kirche stehen."

"Alle übrigen Grabdenkmäler der Herren von Adelsheim in der Kirche gelten wieder Mitgliedern der von Beringer ausgehenden Hauptlinie, die mit Georg von Adelsheim, einem Onkel des Kapellenstifters Martin, beginnt."



Beringer von Kirchhausen (um 1360)

Die Herren von Kirchhausen sind ein Zweig der Herren von Talheim. Bekannt sind Gerhard und Beringer von Kirchhausen, die sich um das Jahr 1360 den Ort teilten. Kirchhausen ist heute ein Stadtteil von Heilbronn.

Quelle: Deutschordensschloss Heilbronn-Kirchhausen



Herren von Pfedelbach (bis 1379)

Im 14. Jahrhundert lebten Herren von Pfedelbach (rund 10 km von Brettach entfernt):

Dietrich (1270), Kanonikus in Öhringen

Dietrich hatte einen unbekannten Bruder, der 2 Söhne hatte:
Beringer I. (1300, 1319)
Walter, genannt der Vogt (1312)

Beringer I. hatte 2 Söhne:
Heinrich (Kanonikus, 1332 bis 1344)
Beringer II. (1359)

Beringer II. hatte 4 Kinder:
Dietrich (1344 bis 1355 Kanonikus und Dekan)
Gerhard (Kanonikus 1345)
Richza, von 1358 bis 1365 Äbtissin im Kloster Gnadental
Beringer III. starb 1379

Beringer III. hatte 1 Sohn:
Dietrich (1379 bis 1419), Schwiegersohn des Hans von Ohrn, Vogt in Öhringen (1379 bis 1419 erwähnt )

Quelle: Geschichte der Pfedelbacher



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