Prolog

Es gibt zwei Personen, die diese Seiten möglich gemacht haben, und darum gibt es auch zwei Vorworte.

Prolog von Tanja Böhringer

Im Grunde genommen hat selbst diese Seite eine lange Geschichte. Schon als Kind lauschte ich mit Vergnügen den Erzählungen meiner Eltern und Großeltern. Ihre Kindheitserinnerungen und die Beschreibung der oft schwierigen Lebensumstände während Krieg und Nachkriegszeit beeindruckten mich tief. So wurde Geschichte lebendig und (be-)greifbar.

Auch als Erwachsene reizte mich das Thema Ahnenforschung beständig, das Durchstarten in dieser Richtung wurde aber immer wieder aufgeschoben. Die Vorbereitungen für den 75. Geburtstag meines Vaters brachten schließlich die Wende. Ohne große Hoffnungen auf irgendwelche Funde suchte ich im Online-Archiv der Mormonen nach unseren Ahnen. Welch eine Überraschung, als ich nicht nur einige wenige, sondern unzählige Vorfahren fand.

Die meisten Böhringers hatten über Jahrhunderte hinweg in der gleichen Ortschaft gelebt - in Brettach, welches heute zu Langenbrettach im Landkreis Heilbronn gehört. Meine Forschungen gingen zurück bis auf einen Georg Beringer, geboren um das Jahr 1540. Auch begegnete mir ein Bonifatius Beringer, den ich aber noch nicht unserer Familie zuordnen konnte.

Jetzt wurde es spannend und ich dehnte meine Recherche aus. Auf Nachfrage beim Heimatgeschichtlichen Verein in Brettach erfuhr ich, dass es bereits einen anderen Ahnenforscher gibt, der sich mit unserer Familiengeschichte beschäftigt hat - seit rund 40 Jahren schon. Der in den USA lebende Edwin Boehringer hatte bereits alle Vorfahren zurückgehend bis auf einen Bonifatius Beringer, geboren um das Jahr 1520, ausfindig gemacht und in der Schrift "Das Geschlecht Böhringer" festgehalten. Außerdem hat er unserer Sippe ein wunderschönes Familienwappen gestiftet.

Nun ließ mir das Ganze keine Ruhe mehr, dieser Mann musste gefunden werden. Per Internetrecherche machte ich seine Mailadresse ausfindig und schrieb ihn an. Es war der Richtige und die Freude war auf beiden Seiten groß. So trafen sich via Internet zwei Urenkel der 12. Generation von Bonifatius Beringer - knapp 500 Jahre nach dessen Geburt. Faszinierender Gedanke irgendwie.

Wir tauschten unsere Forschungsergebnisse aus und stehen seither in regem Mailkontakt. Sicher gibt es neben den unzähligen erforschten Böhringers bzw. Boehringers noch etliche weitere, von deren Existenz wir nichts wissen. Die Suche geht weiter - und vielleicht können uns diese Seiten ein bisschen dabei helfen.

An dieser Stelle möchte ich all jenen danken, die zum Entstehen dieser Seiten beigetragen haben. Zunächst danke ich meinem Cousin Edwin, dessen Forschungen ein wesentlicher Bestandteil dieser Homepage sind. Desweiteren bedanke ich mich bei meiner Tante Uta, die meine Vorfahren mütterlicherseits erforscht hat. Außerdem gilt mein Dank meinen Eltern, die stets ein offenes Ohr für meine Fragen hatten. Und ich danke Schorsch für das Bereitstellen des Webspaces und seine unermüdliche Unterstützung in technischen Fragen.

Mögen diese Seiten den Böhringers bzw. Boehringers in der ganzen Welt und allen, die mit ihnen in irgendeiner Weise verbunden sind, eine kleine Freude bereiten.

Tanja Böhringer



Prologue of Edwin L. Boehringer

Dear Boehringer Relatives and other interested researchers.

Welcome to the Boehringer Family Homepage.

First, I would like to thank Cousin Tanja and her team for creating it. It is a most magnificent website. Like Tanja, I began my interest in genealogy very early thanks to my beloved late Grandfather. Edwin Oscar Boehringer taught me my first German words and he impressed upon me the pride he had in his German heritage, which I readily embraced.

A little background information is in order. It was 1965 and our social studies class was studying Europe during the middle ages. The teacher gave all the boys in the class the assignment to find a family coat of arms or make one up using whatever symbols or charges they found most appealing. My Grandfather suggested that I write to his brother, Fritz, who might know. Apparently he knew nothing and suggested I write also to Uncle Carl, who supposedly had acquired one while posted in Bonn with the U.S. High Commission.

By the time Uncle Carl finally responded to my letter the semester was almost over. I produced no coat-of-arms! However, the teacher accepted my genealogical research as a substitute. Eventually that summer I received a copy of his Ex Libris, which later turned out to be the Arms belonging to a Goeppingen Boehringer family. Thus began my research for more genealogy and our coat of arms. I would dabble in this research off and on from grade school to college and even into the military.

In 1977 I joined the US Army and contracted to become an Electronic Warfare Signals Intelligence Analyst where I was posted to Berlin for three long years. After my tour of duty there I decided to leave the military and pursue my real passion, i.e., this old quest for the Boehringer armorial. So, like Don Quixote I headed for the countryside in search of glory.

In 1982 I finally met the Paschers of Stuttgart, two dear cousins that had been writing me while stationed in Berlin. Without their help along with the assistance of Pastor Martin Rauscher I would never have acquired the bulk of research that now exists in this Stammbaum database. With my permission Tanja has incorporated that research into this website. I am still adding researching, so if any family member is interested in adding their data to my manuscript I will be happy to correspond with you.

Where all this is leading I am not sure... perhaps one day we will learn of Bonifatius Beringer's true origins and the family he stemmed from. To be certain we will add more information to the database as well as my printed manuscript. I know the surname is a common one throughout all of southern Germany, but what makes it uncommon is that keen interest and pride of the people who descend from our earliest known progenitor. If we only meet in cyberspace we do share these links of the past together in mind and spirit. We truly stand on the shoulders of the past and what is past is really a prologue of more things to come.

Best Wishes,

Edwin L. Boehringer

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