Familiengeschichte - Familie Böhringer

Allgemeine Informationen zur Familie Böhringer

Die Wurzeln der Familie Böhringer reichen zurück bis zu dem um das Jahr 1520 geborenen Bonifatius Beringer. Früher war es üblich, alle Wörter und somit auch Eigennamen nach Gehör aufzuschreiben, deshalb trifft man immer wieder auf unterschiedliche Schreibweisen seines Namens. So existieren Varianten wie Bonifacius / Bonifatius und Beringer / Böringer, allerdings überwiegt hier zunächst die Schreibweise "Beringer". Ab dem 18. Jahrhundert findet man dann häufig "Böringer". Das "h" im Nachnamen taucht erst im 19. Jahrhundert auf. Weitere Details findet man unter dem Menüpunkt Namen bzw. dem Unterpunkt Böhringer.

BrettachBonifatius Beringer kam um das Jahr 1545 nach Brettach, einer kleinen Ortschaft mit einigen hundert Einwohnern. Wo er vorher gelebt hat und warum er nach Brettach kam, ist nicht bekannt. Vielleicht spielten Glaubensgründe eine Rolle, denn bereits 1534 begann hier die Reformation. Ganz allgemein muss das Leben im Brettach des 16. Jahrhunderts wohl recht angenehm gewesen sein, denn die Bevölkerungszahl stieg zu dieser Zeit kräftig an. Brettach (siehe Ortsansicht rechts) liegt ungefähr 15 km nordöstlich von Heilbronn und gehört inzwischen zur Gemeinde Langenbrettach im Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg. Einige Nachfahren von Bonifatius Beringer leben heute noch dort. Die Familie Beringer bzw. Böhringer hat die Ortsgeschichte knapp 500 Jahre lang entscheidend mitgeprägt.



Küfer und Gerichtsverwandte

Küfer Die Beringers waren die älteste bekannte Familie in Brettach. Von einigen kennt man die von ihnen ausgeübten Berufe:
Sie arbeiteten als Bauern, Weingärtner, Schreiner und Zimmerleute, die weitaus meisten aber waren als Küfer und Küfermeister tätig.

Manche Beringers bekleideten öffentliche Ämter und waren als Gerichtsverwandte aktiv. "Gerichtsverwandter" ist eine alte Bezeichnung für eine Art Stadtrat.
Hans Martin Beringer (1655-1712) war außerdem Bürgermeister und Waisenrichter von Brettach.

Diese Berufe und Ämter waren auch ein entscheidender Gesichtspunkt bei der Gestaltung des Wappens.



Eine Auswahl von bekannten Berufen:
Georg Beringer
(um 1540 - nach 1615)
Schreiner oder Zimmermann
Hans Beringer
(um 1545 - nach 1607)
Consul oder Stadtrat
Georg Beringer
(1564-1630)
Faber Lignarius (Schreiner oder Zimmermann)
Bonifatius Beringer
(1572-1635)
Weingärtner
Georg Beringer
(1612-1677)
Küfer und Gerichtsverwandter
Georg Beringer
(1636-1685)
Küfer und Gerichtsverwandter
Hans Martin Beringer
(1655-1712)
Bürgermeister, Gerichtsverwandter, Waisenrichter und Küfer
Hans Georg Beringer
(1682-1730)
Bürger, Küfer und Gerichtsverwandter
Hans Martin Beringer
(1705-1762)
Küfermeister
Hans Martin Beringer
(1709-1782)
Bürger und Küfermeister
Johann Jacob Böringer
(1739-1813)
Küfer und Handwerker
Johann Martin Böringer
(1740-1782)
Küfermeister
Johann Ludwig Böringer
(1741-1808)
Küfermeister
Johann Jacob Böringer
(1764-1838)
Bürger und Küfer
Johann Martin Böringer
(1766-1844)
Bürger und Küfer
Georg Ludwig Böringer
(1768-?)
Küfer
Johann Gottlieb Böringer
(1805-1869)
Bürger und Brauer
Karl Gotthilf Böhringer
(1898-?)
Bürger und Küfer


19. Jahrhundert - Böhringers weltweit

Sicherlich haben im Laufe der Zeit immer wieder einige Böhringers Brettach verlassen ohne dass man weiß, wohin sie gegangen sind. Im 19. Jahrhundert allerdings zogen viele weg in andere deutsche Städte und einige wanderten nach Amerika und Australien aus. Diese Auswanderer änderten die Schreibweise unseres Namens und nennen sich inzwischen "Boehringer".

Außerdem möchte ich daran erinnern, dass es auch viele Nachfahren des Bonifatius Beringer gibt, die den Namen gar nicht mehr tragen, z.B. weil sie geheiratet haben. Leider ist über die Frauen der früheren Generationen kaum etwas bekannt, oft hielt man es nicht einmal für nötig, ihren Geburtsnamen in den Familienbüchern zu notieren. Zum Glück ist das heute anders und jede Frau kann selbst entscheiden, welchen Namen sie nach der Heirat tragen will. (Und nur, falls sich jemand wundern sollte: ich habe den meinen behalten.)


Ahnenliste Familie Böhringer

Hier findet man eine Auflistung meiner direkten Vorfahren mit dem Nachnamen Böhringer, beginnend mit meinem Spitzenahn Bonifatius, seinen beiden Söhnen, dann folgt die Ahnenlinie bis zu mir selbst.


Spitzenahn Bonifatius Beringer (um 1520 - nach 1584)

Bonifatius Beringer wurde um 1520 geboren und heiratete Barbara (Nachname unbekannt) um 1540. Vermutlich kam er kurz vor dem Jahr 1545 nach Brettach, denn bis zu diesem Zeitpunkt war er in keinem Grundbuch und in keiner Steuer- oder Stammrolle dieses Dorfes verzeichnet. Zum ersten Mal erscheint er 1545 im Grundbuch und im Steuerregister, und dann im Jahr 1546 im Musterungsregister mit einer Hellebarde. Dann findet man ihn in den Musterungsregistern von 1553 und 1558, in der "zweiten Auswahl" von Brettach. Bonifatius Beringer wurde mit einer langen Pike (Spieß) gelistet. Im Jahr 1563 wurde er mit einer Pike und einer Rüstung aufgeführt. Im Taufregister wurde er zum ersten Mal 1565 notiert und erscheint dort zum letzten Mal am 13. Mai 1584 als Pate. Er wurde mindestens 64 Jahre alt.

Bonifatius und Barbara hatten zwei Söhne:
Georg (geboren um 1540) und Hans (geboren um 1545).


Georg Beringer (um 1540 - nach 1615)

Georg Beringer (oder auch Jerg/Jörg Böringer - Sohn von Bonifatius Beringer und Barbara.) wurde um 1539/40 geboren und heiratete Ottilia (Vock?) ungefähr im März 1559. Im Musterungsregister von 1553 (im Alter von ca. 13 Jahren!) unter der "Dritten Auswahl" für den Bereich Neuenstadt ist Georg Beringer gelistet, ein Zimmermann oder Schreiner mit einer Axt. 1563 ersetzt Jörg Beringer mit einer Pike Hans Vock, den Jüngeren, welcher anscheinend gestorben war. Sein letzter Eintrag ins Taufregister als Pate war im Jahr 1615. Georg starb vermutlich irgendwann nach 1615. Er wurde rund 75 Jahre alt.

Georg und Ottilia hatten drei Söhne:
Michael (geb. 1560), Wilhelm (geb. 1562) und Georg (geb. 1564). Pate von Wilhelm und Georg war Wendel Vock. Über Michael und Wilhelm ist nichts weiter bekannt, die Ahnenreihe setzt sich mit Georg fort.


Hans Beringer (um 1545 - nach 1607)

Hans Beringer (oder auch Johannes Böringer, Sohn von Bonifacius Böringer und Barbara) wurde um 1545 geboren und heiratete Magdalena ungefähr im August 1565. Sie war vermutlich eine Tochter von Johannes Thomadis Schwägerlin oder Jacob Metzger und Anna Frederica Lupula (Nachname unbekannt). Im Jahr 1563, aber geändert im Musterungsregister von 1566, übernahm Hans Beringer die Position von David Offenheuser, welcher Brettach verlassen hatte und nach Ungarn gegangen war. Aufgeführt wird er in der Kategorie "Hackenschützen", aber ohne spezielle Waffe. Johannes wurde verzeichnet als Consul oder Stadtrat. Vermutlich starb er irgendwann nach 1607. Sein letzter Eintrag als Pate ins Taufregister stammt aus dem Jahr 1607.

Hans und Magdalena hatten acht Kinder, darunter zwei Zwillingspärchen:
Anna (geb. 1566, Paten Anna und Johannis Thomadis), Barbara (geb. 1567), Elisabeth (geb. 1569, sie starb als Kind, ihre Paten waren Anna Lupula und Pastor Johannes Schwägerlin), die Zwillinge Anna und Bonifatius (geb. 1571, beide starben als Kind), Bonifatius (geb. 1572, von Beruf Weingärtner) und die Zwillinge Johannis und Magdalena Katharina (geb. 1577, beide starben als Kind, ihr Pate war Jacob Metzger).


Georg Beringer (1564 - um 1630)

Georg, Sohn von Georg und Ottilia, wurde am 7. März 1564 in Brettach getauft und heiratete im Alter von 32 Jahren seine Cousine Barbara Englert geb. Beringer. Barbara war die Tochter seines Onkels Hans Beringer und die Witwe des Theoblad Englert, mit welchem sie bereits 4 Kinder hatte. Georg war von Beruf ein Faber Lignarius (Schreiner oder Zimmermann).

Georg und Barbara hatten sechs gemeinsame Kinder:
Barbara (geb. 1597), Paulus (geb. 1602), Anna (geb. 1602), Magdalena (geb. 1608), Georg (geb. 1609, starb als Kind) und Georg (geb. 1612). Pate der älteren Kinder war Martin Vock, der Jüngste, Georg, hatte Thomas Vock als Paten.


Georg Beringer (1612 - 1677)

Georg, Sohn von Georg und Barbara, wurde am 22. Januar 1612 in Brettach getauft und heiratete im Jahr 1635 die aus Bürg stammende Maria Sibylla Pfleiderer. Georg war von Beruf Küfer und in der Gemeinde als Gerichtsverwandter tätig. Maria und Georg starben beide im Jahr 1677, Maria nur wenige Wochen nach ihrem Ehemann.

Georg und Maria Sibylla hatten sechs Kinder:
Sibylla (geb. 1635), Georg (geb. 1636), Maria Sibylla (geb. 1641), Johannes (geb. 1645), Hans Jacob (geb. 1694) und Hans Martin (geb. 1655). Zwei ihrer Söhne, Georg und Hans Martin, waren ebenfalls Küfer von Beruf und als Gerichtsverwandte tätig.


Hans Martin Beringer (1655 - 1712)

Hans Martin, Sohn von Georg und Maria Sibylla, wurde am 4. November 1655 in Brettach geboren. Auch Hans Martin war Küfer von Beruf und später Bürgermeister, Waisenrichter und Gerichtsverwandter in Brettach.

Wenige Monate nach dem Tod seiner Eltern heiratete er im Jahr 1677 die aus Siebeneich stammende Gertraud Weiler. Die beiden hatten sechs Kinder:
Maria Sibylla (geb. 1679), Hans Georg (geb. 1682), Georg Friedrich (geb. 1685), Hans Caspar (geb. 1687, starb als Kind), Maria Regina (geb. 1689) und Rosina Barbara (geb. 1693). Hans Georg war ebenfalls Küfer von Beruf und als Gerichtsverwandter aktiv.

Gertraud starb im August 1697, sie war nur 40 Jahre alt geworden und hinterließ 5 Kinder, das Jüngste war noch keine 4 Jahre alt. Bereits im Januar 1698 heiratete Hans Martin zum zweiten Mal: die aus Cleversulzbach stammende und rund 22 Jahre jüngere Maria Elisabeth Freund. Nach Hans Martins Tod heiratete Maria Elisabeth ein zweites Mal, eventuell einen Cousin mit Namen Baldasar Freund.

Hans Martin und Maria Elisabeth hatten fünf Kinder:
Maria Elisabeth (geb. 1698, starb als Kind), Eva Dorothea (geb. 1700), Maria Elisabetha (geb. 1701), Hans Martin (geb. 1705) und Benigna Catharina (geb. 1707). Ihr Sohn Hans Martin war Küfermeister in Brettach.


Hans Martin Beringer (1705 - 1762)

Hans Martin, Sohn von Hans Martin und Maria Elisabeth, wurde am 23. März 1705 in Brettach geboren. Er heiratete 1730 die aus Brettach stammende Elisabeth Bayer, sie war seine 2. Cousine 2. Grades. Hans Martin war von Beruf Küfermeister in Brettach.

Hans Martin und Elisabeth hatten 12 Kinder:
Maria Elisabeth (geb. 1731), Margaretha Barbara (geb. 1734, starb als Kind), Sibylla (geb. 1736), Sophia Christina (geb. 1738), Johann Martin (geb. 1740), Margaretha Barbara (geb. 1742, starb als Kind), Maria Margaretha (geb. 1743, starb als Kind), Margaretha Barbara (geb. 1745), Maria Magdalena (geb. 1747), Johann Caspar (geb. 1749), Bernhard (geb. 1752) und Charlotta (geb. 1756, starb als Kind). Ihr Sohn Johann Martin war ebenfalls Küfermeister.


Johann Martin Böringer (1740 - 1782)

Johann Martin, Sohn von Hans Martin und Elisabeth, wurde am 11. September 1740 in Brettach geboren und heiratete im Jahr 1763 Rosina Magdalena Hochstetter. Johann Martin war von Beruf Küfermeister. Er wurde nur 41 Jahre alt.

Johann Martin und Rosina Magdalena hatten vier Söhne:
Johann Jacob (geb. 1764), Johann Martin (geb. 1766), Johann Gottlieb (geb. 1773) und Johann Gottfried (geb. 1775, starb als Kind). Die beiden ältesten Söhne waren Küfer in Brettach.


Johann Martin Böringer (1766 - 1844)

Johann Martin, Sohn von Johann Martin und Rosina Magdalena, wurde am 23. Februar in Brettach geboren. Er heiratete 1797 die die 12 Jahre jüngere Maria Christina Ebert aus Brettach. Von Beruf war er ebenfalls Küfer.

Johann Martin und Maria Christina hatten sieben Kinder, von denen nur zwei das Erwachsenenalter erreichten:
Gottlieb Friedrich (geb. 1798), Johann Martin (geb. 1801, starb als Kind), Jacob Ludwig (geb. 1804, starb als Kind), Christina Friederika (geb. 1807, starb als Kind), Elisabeth Friederika (geb. 1811), Johanna Christina (geb. 1814, starb als Kind) und Karl Ludwig (geb. 1818, starb als Kind).


Gottlieb Friedrich Böringer (1798 - 1843)

Gottlieb Friedrich, Sohn von Johann Martin und Maria Christina, wurde am 1. September 1798 in Brettach geboren. Er heiratete 1829 Christiana Catharina Simpfendörfer aus Brettach, mit der er entfernt verwandt war (5. Cousine).

Gottlieb Friedrich und Maria Christina hatten acht Kinder, vier davon wurden erwachsen:
Caroline Friederika (geb. 1830, starb als Kind), Christina Friederika (geb. 1831, starb als Kind), Carl Friedrich (geb. 1833), Christiana Carolina (geb. 1834), Gottlieb Friedrich (geb. 1837), Christiana Friederika (geb. 1839, starb im Alter von 15 Jahren), Carolina Catharine (geb. 1844, starb als Kind).


Gottlieb Friedrich Böhringer(1837 - 1904)

Gottlieb Friedrich, Sohn von Gottlieb Friedrich und Maria Christina, wurde am 26. August 1837 in Brettach geboren. 1868 heiratete er Friederike Pauline Senghas (Senghaas) aus Brettach. Von Beruf war er Bauer und Straßenwart. Friederike Pauline starb schon im Alter von 43 Jahren, nachdem sie innerhalb von 16 Jahren elf Kinder geboren hatte.

Gottlieb Friedrich und Friederike Pauline hatten elf Kinder:
Karolina Christina (geb. 1868), Carl Gottlieb (geb. 1869), Gottlieb Friedrich (geb. 1870, starb als Kind), Paulina Friederika (geb. 1872), Luise Sophie (geb. 1874), Wilhelmina Christina (geb. 1876), Maria Christiana (geb. 1877), Sophia Johanna (geb. 1879), Wilhelm Gottlob (geb. 1880), Johanna Friederika (geb. 1882) und Christian Friedrich (geb. 1884).


Carl Gottlieb Böhringer (1869 - 1935)

Carl Gottlieb, Sohn von Gottlieb Friedrich und Friederike Pauline, wurde am 12. April 1869 in Brettach geboren. Irgendwann ging er nach Heilbronn und arbeitete dort als Tagelöhner und später als Hausmeister in einer Schule. 1905 heiratete er in Heilbronn Elisabeth Gläß aus Mainkling, heute ein Ortsteil von Honhardt. Elisabeth hatte bereits vier uneheliche Kinder:
Georg Friedrich Gläß (geb. 1896 in Kleinbrettheim, heute Stadtteil von Rot am See), Heinrich Gottlieb Gläß (geb. 1899 in Onolzheim, heute Stadtteil von Crailsheim), Luise Gläß (geb. 1901, starb im Alter von 12 Tagen) und Andreas Gläß (geb. 1903 in Ettenhausen, ein Ortsteil von Schrozberg, LK Schwäbisch Hall). Diese Kinder lebten nicht in der Familie, über ihr Schicksal ist nichts bekannt.

Carl Gottlieb und Elisabeth hatten drei gemeinsame Kinder:
Luise Friederike (geb. 1905), Karl Wilhelm (geb. 1907) und Willi Friedrich (geb. 1909)


Karl Wilhelm Böhringer (1907 - 1980)

Karl Wilhelm, genannt Willy, Sohn von Carl Gottlieb und Elisabeth, wurde am 23. Mai 1907 in Heilbronn geboren. Er besuchte das Karlsgymnasium und war später als selbständiger Rechtsbeistand tätig. 1929 heiratete er die aus Altshausen stammende Walburga Schupp. Das Bild unten zeigt Willy und Walburga im Jahr 1957.

Willy und Walburga Böhringer 1957
Willy und Walburga Böhringer 1957

Willy und Walburga haben zwei Söhne, der ältere war mein Vater Wolf Willi (1930 - 2011).


Wolf Willi Böhringer (1930 - 2011)

Wolf Willi, genannt Wolf, Sohn von Willy und Walburga, wurde am 16. Januar 1930 in Heilbronn geboren. Er war technischer Kaufmann von Beruf und heiratete die aus Leipzig stammende Karin Gertrud Schreier. Wolf und Karin haben zwei Töchter, die jüngere bin ich selbst - Tanja Cordula. Das Bild unten zeigt Karin und Wolf im Jahr 2005.

Karin und Wolf Böhringer 2005
Karin und Wolf Böhringer 2005

Wolf hatte viele Hobbys, besonders wichtig war ihm aber immer das Schachspiel. Er war Mitbegründer des Heilbronner Schachvereins und 34 Jahre lang dessen Vorsitzender. Sein ganz besonderes Steckenpferd aber war das Problemschach. Am 4. August 1951 erschien erstmals die von ihm initiierte Schachecke in der Heilbronner Stimme. Bis zum 19. Februar 2011 betreute er diese Rubrik und veröffentlichte dort 3316 Urdrucke aus aller Welt, darunter auch viele von ihm selbst verfasste. Darüber hinaus schrieb Wolf neun Schachbücher, seine Biographie und er publizierte zahlreiche Artikel für die Heilbronner Stimme. Das große Jubiläum seiner Schachecke durfte Wolf nicht mehr erleben - er verstarb am 3. August 2011, einen Tag vor deren 60. Geburtstag. Als Anerkennung für seine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten erhielt Wolf im Oktober 2004 die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland.

Wolf Böhringer 2010
Wolf Böhringer im Januar 2010

Hier noch einige weiterführende Links zum Leben meines Vaters:




Tanja Cordula Böhringer

Geboren und aufgewachsen bin ich in Heilbronn. Seit über 25 Jahren bin ich mit dem aus Heilbronn stammenden Klaus-Dieter Böhringer geb. Schmidt verheiratet. Wir haben drei Töchter. Neben der Ahnenforschung interessiere ich mich vor allem für schwierige Rätsel und verfasse auch selbst welche.




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